Selbstähnliche® Markenführung – Extremistan

26.2.2009 “Der schwarze Schwan” / N. Taleb, ein begeisterndes Buch, der reinste Lesegenuss. Für uns zusätzlich höchst interessant aus markenstrategischer Sicht: Marken gehören in die Kategorie der grauen Schwäne, der Mandelbrot-Schwäne. Erfolgreiche Marken sind in beschränktem Umfang erwartbar,  verfolgbar, voraussehbar. Begründung: Sie sind skaleninvariant. Skaleninvarianz ist ein anderes Wort für – Selbstähnlichkeit®. Medionkristan hingegen ist, so Taleb, das Reich der Durchschnittsbetrachtung, des Durchschnittswerts, der Abstraktion vom Individuum, der Glockenkurve etc.. Es ist hinreissend: BWL und Marketing sind Empirien aus Mediokristan. Offenkundig ist ihre Unfähigkeit zu erfolgreicher Markenführung. Marken sind Graue Schwäne aus Extremistan. Selbstähnliche® Markenführung ist das Instrumentarium zur Kreation und Führung Grauer Schwäne. Wie schön! Mehr dazu bei N. Taleb S. 58 u. S. 261 ff (Die grauen Schwäne von Extremistan).

Das Bankgeheimnis der Marke Schweiz

21.2.2009 Das Bankkundengeheimnis ist – leider – verloren. Es ist oder war auch kein Mythos. Es war ein national und international wesentlicher Bestandteil der Besonderheit, also der Marke Schweiz. Denn: Das Kernleistungsversprechen der Marke Schweiz lautet wahrscheinlich “Freiheit und Selbstbestimmung”. An den meisten Orten der Welt werden solche Rechte fortlaufend durch das praktische Behördenhandeln missachtet. Dass die veröffentlichte Meinung jeden Menschen, der diese Rechte für sich wahrnehmen möchte, mit Steuerhinterziehern in Zusammenhang bringt ist bezeichnend. Dass die Verantwortlichen in der Schweiz jeden ernstzunehmenden Verteidigungsgedanken gegen die freiheitsfeindlichen Erpressungen der USA und der EU aufgegeben haben, ist tragisch. Aber vielleicht auch gewollt. Wenn der Verdruss beim Souverän nur gross genug ist, dann kann der schleichende Anschluss umso konsquenter fortgesetzt werden. Für Freiheit und Selbstbestimmung einzutreten war nie wichtiger, als heute.

Heimatliebe!

18.2.2009: Gegen Minarette in der Nachbarschaft zu sein, hat nichts mit Fremdenfeindlichkeit zu tun. Minartette abzulehnen ist ein Ausdruck der Heimatliebe: Man liebt die Heimat und möchte sie so bewahren, wie man sie liebt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Standort-Markenführung

15.2.2009 Überzeugungen sind Fakten. Die eigenen Überzeugungen nach vorne zu bringen, das wäre auch das Mittel der Wahl, die stets auf’s neue von aussen aufgezwungenen Gespräche über das Bankkundengeheimnis ein für alle Mal zu beenden. Politik ohne Überzeugungen ist nicht.

Päpstliche Markenführung

15.2.2009 Der Papst legt vermehrt Gewicht auf den Glauben, weniger Gewicht darauf, “die Geschichte bequemer zu machen” und sich”wahhlos zu öffnen” (Weltwoche, 5.2.2009). Mehrheitlich auf die eigenen Glaubenssätze, Werte und Überzeugungen zu hören und diesen Geltung zu verschaffen, das ist identitätsorienterte Führung, das ist Markenführung. Sich öffnen, ‘demokratisch’ sein, sich leichter zugänglich zu machen, das ist imageorientierte Führung, das ist Marketing. Marketing führte zur Schwächung der Kirche, Markenführung bringt neue Stärke, höhere Attraktionskraft.

Liechtenstein schlagen – die Schweiz meinen

11.2.2009 Die Freiheit ist Teil des Kernleistungsversprechens der Marke Schweiz, vielleicht auch Liechtensteins. Die Freiheit auf äusseren Druck hin zu reduzieren, schwächt also die Marke Schweiz. Abnehmende Besonderheit heisst auch abnehmende Standortgunst. Das ist ist das Ziel der demokratisch lamentabel schlecht legitimierten Eurokraten.

Völkerrecht oder Souveränität

11.2.2009 Völkerrecht oder Souveränität: Marken sind immer orts- und zeitgebunden, also topisch. Völkerrecht ist utopisches Recht. Es gilt – der Idee nach – überall. Wenn etwas überall gilt, dann gilt es nirgend wo wirklich. Völkerrecht ist gewünschtes oder besser wünschenswertes Recht anonymer Gremien und Organisationen. Es ist nicht gesetztes Recht. Wenn gewünschtes Recht gesetztes Recht gesetztes Recht (schleichend) ersetzt, dann ist der rechtssetzende Souverän entmachtet. Das passiert in Europa regelmässig, denn in Europa herrschen schwach legitimierte Oligarchien. In der Schweiz herrscht – noch – das Volk. Also: Gesetztes Recht geht vor gewünschtem Recht. Im anderen Fall ist die Souveränität geschwächt oder nichtig.

Schulungen

Dr. Otte Brand Consulting veranstaltet Seminare, in welchen die wichtigsten Grundlagen sowie die praktische Anwendung des Prinzips der Selbstähnlichkeit® in der Marken-Führung geschult werden. Die Teilnehmer sind danach in der Lage, die eigene Marke dauerhaft sicher und erfolgreich zu führen. Bitte nehmen Sie Kontakt direkt mit Dr. Otte auf.

Nunmehr im sechsten Jahr ist Dr. Otte Brand Consulting an der Hochschule für Wirtschaft Luzern als Dozent tätig. Dies im Rahmen des Certificate of Advanced Studies CAS in Brand Management. Die theoretischen und praktischen Grundlage bildet das Prinzip der Selbstähnlichkeit® in der Marken-Führung. Der Studiengang heisst Master of Advanced Studies in Brand and Marketingmanagement. Nähere Informationen finden Sie unter: http://weiterbildung.hslu.ch/wirtschaft. Bitte kontaktieren Sie Herrn Dr. André Briw.

UBS-Jahresergebnis 2008:

Wenn die UBS in den ersten drei Quartalen 2008 ca. 11 Mrd Schweizerfranken verloren hat und im 4. Quartal allein 8,7 Mrd., dann hat sich die Lage der Bank nicht verbessert, nicht einmal stabilisiert: Sie hat sich verschlechtert. Allein im 4. Q. hat sie ihren Jahresverlust um über 70% gegenüber den ersten drei Quartalen erhöht. Es ist schade für dieses einstige Markenjuwel. Lesen Sie dazu unseren aktuellen Beitrag “Marke Schweiz- nur von innen kann man sie zerstören”.

Personenfreizügigkeit

Kurzmeldung im ZDF zur Abstimmung über die Personenfreizügigkeit:”… Vorlage angenommen mit 59% … die Vorlage war von den Rechtsnationalen bekämpft worden …” Das sind die Etiketten, die die veröffentlichte Meinung in Deutschland Menschen aufdrückt, die nicht mit dem linken Hauptstrom schwimmen.

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